Barbarossastadt Gelnhausen

 

Das Innere der Marienkirche Gelnhausen

 

Das Mittelschiff mit Blick nach Osten

Im Zentrum der Lettner –

dahinter befindet sich der Chorraum mit dem Hochaltar

 

Das Mittelschiff mit Blick nach Westen.

Wir sehen die Wand des Glockenturms (Westturm)

und die Orgel

Das nördliche Seitenschiff

 

Das südliche Seitenschiff

 

Im nördlichen Seitenschiff steht der

Magdalenen- oder Brautaltar.

 

 

Im südlichen Seitenschiff bildet der Annen-Altar

den Abschluss. Der um 1500 entstandene Altar

zeigt Jesus mit Großmutter Anna und Mutter Maria.

 

 

In der Gelnhäuser Marienkirche ist noch ein Lettner erhalten – Foto links. Diese Lettner („lectorium“ = lesen), als Trennung zwischen Gemeinde und Geistlichkeit, wurden im Rahmen der Säkularisierung (1545-63) fast überall zerstört. Früher war der Bereich hinter dem Lettner war den Geistlichen vorbehalten, während sich im eigentlichen Kirchenschiff das öffentliche Leben abspielte. Die Marienkirche ist heute eine evangelische Kirche.

 

Der Lettner der Marienkirche zeigt eine eindrucksvolle Darstellung des Endgerichtes in vier Abschnitten. Auf der einen Seite wird die Auferstehung dargestellt – die Seeligen werden in den Himmel geführt, die Gräber der Toten öffnen sich -, während auf der anderen Seite die Verdammten der Hölle zugeführt werden.

 

 

Die Verdammten werden ihrem Schicksal nicht entgehen ......

 

...und werden direkt in den Höllenschlund geführt. Das Feuer brennt schon.

 

Die Seeligen freuen sich auf ihr Schicksal......

 

...denn sie wissen, dass sich ihre Gräber öffnen werden und sie in den Himmel auffahren können.

 

Auf dem Lettner steht dieser Gekreuzigte aus dem 15. Jh.

Die Deckenmalerei stammt aus dem 13. Jh.

Die Fenster im Hintergrund gehören zum Chorraum.

Blick aus dem Chorraum durch den Lettner

in das Langhaus – rechts die Kanzel

Die mit Intarsien verzierte Kanzel stammt aus dem Jahr 1600

und wurde vom (Hexen)-Schultheis Koch gespendet.

 

Das Chorgestühl stammt aus dem 13. Jh.

 

Die Chorstühle sind z.T. mit

sehr schönen Schnitzereien verziert

 

Die Glasfenster der Westseite

 

Der Löwe vom alten Taufbecken und im Hintergrund das steinerne Turmkreuz

 

Gudrun Kauck 09/2007

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Literaturhinweis:

Dehio-Handbuch, Hessen 1982 – Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler

Die Blauen Bücher – Die Marienkirche in Gelnhausen 2000

Kronjuwel Gottes – die Marienkirche Gelnhausen 1982